
Es werden verschiedene Verkehrs- und Umgebungsszenarien simuliert. Durch die numerische Strömungssimulation wird die Vorhersage der Strömungsverhältnisse in Kombination mit verschiedenen Filterwiderständen und Formen zuerst im Vorfeld berechnet. Als Eingangsparameter dienen die Untersuchungsergebnisse im Labor, und zwar sowohl bei neuem Filtermaterial als auch bei bereits verwendeten. Weiters werden die Berechnungen mit den Ergebnissen aus den Feldmessungen weitergeführt, die dadurch neue Erkenntnisse in der Simulation berücksichtigt werden können, um Optimierungspotentiale zu nutzen. Die Simulationsuntersuchungen sind notwendig, um das Strömungsverhalten auch bei verschiedenen Verkehrsfrequenzen bestimmen zu können. Damit kann schon vor dem Aufbau des Demonstrationsträgers das gewünschte Optimum gefunden werden. Vor allem die Druck und Sogwechselwirkung im Bereich der Filter mit dementsprechenden Gegenmaßnahmen (eventuellen Membranen) müssen genau betrachtet werden.
Durch akustische Messungen der Filtermaterialen werden die Dämmwerte verschiedener Filterausführungen bestimmt. Zusätzlich zur Staub- und Partikelabscheidenden Wirkung muss der Filter auch in Kombination mit seiner Umgebung die Lärmdämmungseigenschaften sehr gut erfüllen.
Das Ziel der Simulation (CFD) ist die Vorhersage des Strömungsfeldes. Durch vorbeifahrende Fahrzeuge werden starke Turbulenzen verursacht, die Einfluss auf den Wirkungsgrad der Filter haben. Für die Netzerstellung ist es zweckmäßig einen Kompromiss zu suchen, zwischen großen Netzen mit hoher Rechenzeit und kleinen Netzen mit reduzierter Genauigkeit. Zusätzlich müssen geeignete Turbulenzmodelle untersucht werden. Die Aussagen der Strömungssimulation umfassen das Problem der Druck-Sog-Wechselwirkung in den Filtern der SPAS-Wände, die optimale Filterposition und die erwarteten Umwelteinflüsse. Letztere müssen durch passende Parameter in der Simulation berücksichtigt werden.